Die Welt

Medizin und der Tod

Ky’loh und Xy’rah können mehrere Jahrhunderte alt werden, das zu erwartende Alter basiert aber auf den Materialien, aus denen sie bestehen. Personen, die hauptsächlich aus Gestein bestehen, haben eine höhere Lebenserwartung als jemand mit viel Papier oder Stoff.

Um Krankheiten und Wunden zu heilen, stehen einem nicht nur Heilmagie und Medizin zur Verfügung. Klänge, Vibrationen und Lichttherapie unterstützen ebenfalls die Heilung.

Eine Abteilung der Tinker von der Forschergilde hat mechanische Prothesen entwickelt, die mit der Magie des Besitzers zusammenarbeiten.
Durch Kontrollsteine werden die Nervensignale des Körpers imitiert, wodurch die Prothese mit einiger Übung das verlorene Körperteil fast natürlich ersetzt.
Alternativ gibt es noch eine weitere Art von Prothese, in welcher die Magie des Nutzers mit der Prothese verbunden wird, was riskanter ist, aber auch dazu führt, dass man mit dem Körperteil weiter Magie wirken kann.
Für genauere Informationen zu den Prothesen könnt ihr gerne auf die Admin zukommen, insbesondere auf @rumina_chan .

Wenn jemand verstirbt, wird der Körper zur Totenstadt Tow transportiert, welche im Westen des Kontinents liegt. Auf Wunsch helfen die Tempel dabei.
Die Körper der Faetalan verwesen nicht und werden in gesegneten Tüchern transportiert,
für größere Distanzen und auf Wunsch wird zusätzlich ein Sarg genutzt.
Am späten Nachmittag findet ein Gedenkmarsch der Angehörigen zum heiligen Friedhof statt. Die Totenpriester legen anschließend den Leichnam auf dem Friedhof zur Ruhe.
Nur die Totenpriester sind befugt, den heiligen Ort zu betreten, weil das Feld nachts von dichtem Nebel umgeben ist und somit sichergestellt wird, dass nichts Ungewolltes geschieht.
Sobald der Morgen anbricht, lichtet sich langsam der Nebel und der Tote ist verschwunden – dort wo er lag, wachsen Blumen und ein Gegenstand verbleibt.
Dieser besteht aus den Materialien, die in dem Toten verarbeitet waren – er ist ein Symbol des Lebens. Meistens sieht der Gegenstand abgenutzt aus, da der Lebensweg des Verstorbenen in ihm widergespiegelt wird. Beispielsweise könnte eine aus Holz geschnitzte Schreibfeder zurückgelassen werden, deren Spitze abgenutzt ist.